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Der
Auslöser:
Ende des
Jahres 2008 musste ich umständehalber auf Familie, Freunde
sowie den täglichen Ablauf leider verzichten. Da ich schon
immer eine starke emotionale Bindung zu Familie und Freunden
hatte, ist mir dies besonders schwer gefallen. Traurige und
glückliche Stunden nicht teilen zu können mit den
Menschen, die man gerne hat, war ein einschneidendes Erlebnis
- das keiner von uns erleben möchte. Ich habe verzweifelt
versucht, in dieser Zeit der Trennung und Vereinsamung einen
Sinn zu finden. Natürlich konnte dies nicht gelingen, denn
ich glaube, dass es in der Natur des Menschen liegt, Familie,
Freunde und Gleichgesinnte um sich zu haben.
Ich bin
seit etwa 25 Jahren im Gastronomiebereich tätig, habe viel
mit Menschen zu tun und konnte viele interessante Gespräche
mit Gästen führen. Gerade bei den älteren Gesprächspartnern
kristallisierte sich immer wieder als Kernpunkt heraus: Die
Angst vor der Vereinsamung beim Älterwerden. Irgendwann
sind die Kinder flügge und gehen eigene Wege, haben eigene
Familien und eigene Probleme. Auch die mögliche Trennung
vom Partner, ob schicksalshaft oder weil man sich auseinander
gelebt hat, führt zu veränderten Lebensumständen.
Auch der Freundeskreis - das werden mir viele bestätigen
- nimmt mit dem Älterwerden ab.
Wenn
dann noch finanzielle Probleme auftreten, führt dies alles
zu einer Veränderung der Lebensqualität, die für
den Einzelnen dramatisch sein kann.
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